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23.06. - 25.06.2006 Kropp
![]() Maike Koberg vom MTV Wisch setzt sich gegen die Abwehr von Beach Bunch Berlin durch. Foto: Matzen Für die "Sandfüchse" war wieder im Halbfinale Endstation Sonne, Sand und gute Laune beim zweitägigen Beachhandball-Turnier in Kropp Kropp /bc - Der Rahmen passte. Zum Beachhandball gehören Sonne, Sand und gute Laune. All dies fanden Spieler und Zuschauer am vergangenen Wochenende bei den 2. Hartmann und Partner Beach Open 2006 in Kropp. Der "Pott" bei den Herren blieb dabei in den Händen der Samba Boys aus Pahlen, die sich im "Fuchsbau" erneut als "Fuchstöter" aufspielten. The same procedure as last year - vieles kam den Zuschauern aus dem vergangenen Jahr bekannt vor, besonders der Verlauf der Finalspiele, in denen sich die Titelträger aus 2005 durchsetzten. Identisch zur letztjährigen Premiere gewannen die Samba Boys ihr Halbfinale gegen den Gastgeber und Deutschen Vizemeister von 2005, Sandfüchse, im Penalty-Werfen. Garant dafür war Samba Boy Steffen Kobs. Mit seiner entscheidenden Penalty-Parade gegen Sandfuchs Bodo Wolf besiegelte er das erneute vorzeitige Ausscheiden der Gastgeber. Mit dem Schädel holte er die bunte Beach-Pille aus dem Winkel. "Jetzt müssen wir uns im Training wieder ein Jahr lang blöde Sprüche anhören", meinte ein Sandfuchs direkt nach dem Schlusspfiff leicht betrübt. Die Angst vor den "Sprücheklopfern" ist insofern begründet, da viele Spieler beider Teams ansonsten ihre Hallen-Schuhe für den Regionalligisten HSG Kropp/Tetenhusen schnüren. Die Pahlener HSG-Spieler Andre Hennings, Steffen und Rainer Kobs sowie der Exil-Pahlener Boris Hohnsbehn hatten Kempa, Pirouette und spielenden Torwart am besten einstudiert. Ein Treffer vom Keeper oder per Kempa oder Pirouette zählt beim Beachhandball nämlich doppelt. "Organisieren und gleichzeitig spielen liegt uns einfach nicht, wir überlassen lieber anderen das Feiern", frotzelte Mitorganisator und Füchse-Torwart Dirk Heinemann nicht ganz ernsthaft. Am Ende wurden die Füchse Vierter. "Man sieht, die Veranstaltung wird angenommen. Auch die After Sports Party am Sonnabendabend war wieder einmal gut besucht", zog Heinemann ein positives Fazit der 2. Beach Open. In der Neuauflage des Finals von 2005 zwischen den Samba Boys und den Hamburger Dönerchefs, die im Halbfinale den TSV Altenwalde ausschalteten, setzten sich dann die Samba Boys im Penalty-Werfen durch. Wieder stand Steffen Kobs wie eine eins im Kasten. Die fehlenden Punkte zur Qualifikation für die "Deutsche" in Cuxhaven können die Füchse schon in der nächsten Woche beim Turnier der Dönerchefs in Norderstedt sammeln. Bei den Frauen sicherte sich ebenso wie 2005 der MTV Wisch den Titel. 20 Punkte kommen somit für die Masters Serie obendrauf. Die ersten 24 Mannschaften qualifizieren sich für die Deutschen Titelkämpfe. Das Team, verstärkt mit Janine Henningsen und Lena Leptien vom Regionalligisten Kropp/Tetenhusen, schlug im Halbfinale den Lokalmatador "De Sandhopper" glatt in zwei Sätzen, im Finale wurden dann die Berliner Mädels von Beach Bunch bezwungen. Platzierungen: Frauen: 1. MTV Wisch 2. Beach Bunch Berlin 3. Perspektivkater Wisch 4. Sandhopper Tetenhusen 5. Holzbein Kiel 6. Strandtrullas Owschlag 7. Grubbe Slesvig 8. Nordlichter Kellinghusen Männer: 1. Samba Boys Pahlen 2. Dönerchefs Hamburg 3. TSV Altenwalde 4. Sandfüchse Tetenhusen 5. Beachbrothers 6. Flying Kiwis Hürup 7. Lehre Storks 8. Vorwärts Glenn Duvenstedt |