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15.07.- 17.07.05 Kropp
Quelle:shz-online 19.07.2005 Da guckst du: "Samba Boys" vor den "Dönerchefs" Kropp (Björn Carstens) - Die Premiere der "Hartmann und Partner Beach Open 2005" hätte zwar etwas sonniger ausfallen können, die gute Laune und den Spaß an sandigen Flugeinlagen ließen sich die insgesamt 27 Damen- und Herrenteams beim Beachhandball-Turnier in Kropp dennoch nicht vermiesen. "Ein rundum gelungenes Turnier. Auch im nächsten Jahr finden erneut Beach Open statt. Dann versuchen wir, noch mehr Mannschaften zu begeistern", freute sich "Sandfuchs" und Mitorganisator Dirk Heinemann über die vielen positiven Rückmeldungen schon bei der ersten Auflage und hofft 2006 noch mehr Strandläufer begrüßen zu dürfen. Außer einem feurigen Intermezzo am Sonnabend, ausgelöst durch einen nicht ordnungsgemäß entsorgten Grill, und einem "Flitzer" vom Drei-Meter Brett gab es laut Heinemann keine besonderen Zwischenfälle. Das Team der "Sandfüchse Tetenhusen" erwies sich als guter Gastgeber und ließ im Männer-Halbfinale den "Samba Boys" aus Pahlen den Vortritt, die schließlich auch den Titel gegen die favorisierten "Dönerchefs" aus Hamburg einheimsten. Diese, die ihren Namen zwei türkischen Mitspielern verdanken, hätten den "Sandfüchsen" nur allzu gerne mit dem Titel ein Schnippchen geschlagen, gewannen die "Füchse" doch das diesjährige Turnier der "Dönerchefs" in Norderstedt. Immerhin feierten die Gastgeber, die sich von den vielen angetretenen Fuchsjägern eventuell verunsichern ließen, noch den dritten Platz vor "Beach Bunch" aus Berlin. Für "Dönerchefs", "Beach Bunch" und "Sandfüchse" gibt es jedoch im August auf den Deutschen Meisterschaften in Cuxhaven schon ein Wiedersehen. Selbst für die Pahlener Samba Boys war der Erfolg eine faustdicke Überraschung. Zumal die zu großen Teilen mit Kropper Regionalligaspielern gespickte Truppe das Viertel- und Halbfinale sowie das Endspiel erst im Penalty-Werfen für sich entschieden. Penalty beim Beachhandball ist quasi das Pendant zum Elfmeterschießen beim Fußball. Zwei Sätzen a` 10 Minuten folgt bei Satzgleichstand ein Penalty, bei dem nach Konterpass vom Torhüter der Gegenstoßläufer am effektivsten per Kempatrick zu verwandeln versucht. Ein zusätzlicher Anreiz waren dabei die verschenkten Schweißbänder, die es von den "Sprücheklopfern" am Kampfgericht für zahlreiche schöne Treffer gab. In der Frauenkonkurrenz sicherte sich der MTV Wisch sehr souverän den ersten Platz und damit die begehrten Punkte für Cuxhaven. Sie ließen ihren Gegnerinnen dabei teilweise nicht den Hauch einer Chance. Selbst im Endspiel rieben sich die "Sol-Sisters" beim 29:11 im zweiten Satz nur verwundert die Augen, wie bärenstark die "Wischerinnen" auftrumpften. Den dritten Rang belegte "Holzbein Kiel". Doppelte Freude dürfte bei Janine Henningsen aufgekommen sein, die nicht nur Hauptorganisatorin und zuständig für die Spielpläne war, sondern auch noch als Akteurin des MTV Wisch vom Geschäftsführer des Hauptsponsors "Hartmann und Partner" zur besten Spielerin des Turniers ernannt wurde. Die Mannschaft des Perspektivkaters dagegen hatte wohl dank der After Sports Party am Sonnabend schon eine leichte Vorahnung und fand in ihrer Namensgebung gleich die Ausrede für ihr sonntägliches Viertelfinalausscheiden. Die 1000 Besucher der feuchtfröhlichen Feier zeigten, dass es sich lohnt, auch im nächsten Jahr die "Beach Open" stattfinden zu lassen.
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